Aktueller Infobrief

neuer Infobrief folgt demnächst

12.12.2015, Infobrief Dezember 2015, Nr. 1

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5 Jahre Krieg in Syrien sind genug!

14. März 2016

Friedensbeauftragte der EkvW fordert auf, sich dem weltweiten Aufruf von pax christi zu Solidaritätszeichen für Syrien anzuschließen

Weltweit werden Einzelpersonen und Organisationen dazu aufgerufen, vom 15.-20. März 2016 Solidaritätsaktionen und Tage des Betens und Fastens für Frieden in Syrien zu organisieren. Die Friedensbeauftragte der EkvW bittet die Gemeinden, Ämter und Werke der Evangelischen Kirche von Westfalen darum, sich diesem Aufruf anzuschließen und ihre Solidarität mit Geflüchteten, Kriegs- und Gewaltopfern zu zeigen, sodass in Syrien wieder Frieden entstehen kann. Zum Aufruf

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Die EKD sieht einen Syrien-Einsatz der Bundeswehr skeptisch

Zweifel an Mandat und Erfolgsaussichten eines Militäreinsatzes

Berlin (epd). Die Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) steht einem Bundeswehreinsatz gegen die Terrormiliz IS skeptisch gegenüber. Ihr Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm warnte am 3. Dezember davor, den Möglichkeiten von Kriegseinsätzen zu viel zuzutrauen. "Wenn ich davon überzeugt wäre, dass diese Maßnahmen in Syrien und Irak die Waffen von Bürgerkriegsparteien und IS-Mörderbanden zum Schweigen bringen und den Nährboden des Terrorismus austrocknen könnten, dann würde ich sie befürworten", sagte der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern bei einer EKD-Veranstaltung in Berlin. Der Syrien-Einsatz ist in der evangelischen Kirche umstritten. (Zum Artikel)

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Die Kriterien für einen Einsatz sind nicht erfüllt

Eine Stellungnahme des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland zu einer militärischen Beteiligung Deutschlands am Kampf gegen den sog. „Islamischen Staat“ in Syrien

Zur Stellungnahme

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Kurschus: Militärgewalt keine Lösung gegen Terror

BIELEFELD - Die westfälische Präses Annette Kurschus warnt vor militärischen Reaktionen auf die Anschläge von Paris. Eine Spirale der Gewalt helfe nicht, zu einer Lösung zu kommen, sagte Kurschus dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Bielefeld. Mehr Gewalt werde auch mehr Gewalt erzeugen. (zum Artikel)

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Bochumer Erklärung zu den Terror-Anschlägen von Paris

Zwei Tage nach den Terror-Attacken in Paris ist am Sonntag (15. November) die BOCHUMER ERKLÄRUNG auf den Weg gebracht worden. Sie reagiert auf den "Abgrund an Hass, der sich unter uns in Europa auftut".

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Ökumenische Friedensdekade Nov. 2015

Unter dem Titel "Grenzerfahrung" ist das Begleitmaterial zum diesjährigen Bittgottesdienst für den Frieden im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade erschienen. Grenzen, die früher unverrückbar feststanden, sind gefallen ? so hat beispielsweise Deutschland längst keine Innengrenze mehr, dafür ist seine Außengrenze weit hinaus ins Mittelmeer verlegt. Das Begleitmaterial steht kostenlos zum Download bereit.   (download)

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Liebe soll zur Grenze für den Hass werden

Westfälische Eröffnung der Friedensdekade – Meike Friedrich: Es gibt mehr Menschen guten Willens als Hetzer und Gewalttäter zum Artikel

Superintendentin Meike Friedrich (Münster) predigt zur Eröffnung der Friedensdekade in Hagen. Foto: KK Münster

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Politikertagung: „Selig sind, die Frieden stiften“

      Faktenreiche Vorträge und lebhafte Diskussionen waren auf der Politikertagung zu hören, zu der die Evangelische Kirche von Westfalen in das Haus Villigst am 21.08.2015 eingeladen hatte.

      Berichte:

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1. September - Antikriegstag

Veranstaltungen:

am 1. Sept. 2015 in Dortmund:

http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/veranstaltungskalender/alle_veranstaltungen/event.jsp?eid=352096

in Essen:

http://essen.paxchristi.de/termine/view/6361735892041728/Antikriegstag+2015+in+Essen

weitere Veranstaltungstermine unter:

http://www.koop-frieden.de/sub/termine-der-friedensbewegung.html

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Hiroshimatag, 06. Aug. 2015 - Gedenken ist nicht genug

Auch 70 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki bedrohen uns über 15.000 Atomsprengköpfe. Angesichts der Ukraine-Krise sprechen Experten davon, dass die Gefahr eines Atomkrieges wächst.

Termine, Veranstaltungsart und Orte unter:

http://www.koop-frieden.de/sub/termine-der-friedensbewegung.html

http://www.friedenskooperative.de/termine.htm  mit Suchfunktion nach Bundesländern

Aktionen von 'Ohne Rüstung leben': https://www.ohne-ruestung-leben.de/aktuell.html

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Brass für Peace: Trompeten und Posaunen für den Frieden

UK: Die einen leben im krisengeschüttelten Westjordanland, die anderen im eher beschaulichen (Ost-)Westfalen. Doch so unterschiedlich die Lebenswelten der Jugendlichen, die in diesem Sommer am Projekt "Über die Mauer 2015" teilgenommen haben, auch sind, eines verbindet sie: die Liebe zur Musik. Zur Blechblasmusik, um genau zu sein. Für zwei Wochen waren neun Jungen und fünf Mädchen jetzt aus der Region Bethlehem auf Einladung von 'Brass for Peace' in Deutschland. Ein echt tolles Projekt? (mehr)

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EKD-Friedensbeauftragter: Höherer Militäretat ist falsches Signal

Bonn (epd). Der evangelische Friedensbeauftragte Renke Brahms kritisiert die geplante Erhöhung des deutschen Verteidigungshaushaltes. Dass die Militärausgaben im kommenden Jahr um rund 1,4 Milliarden Euro auf 34,4 Milliarden Euro ansteigen sollen, sei »in der jetzigen Situation das falsche Signal«, erklärte Brahms am Sonntagabend in Bonn. »Es gibt andere Möglichkeiten, auf Konflikte und Krisen zu reagieren als mit mehr Waffen.« (zum Artikel)

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Frieden will gelernt sein! Qualifiziert und zertifiziert zur Friedensbildung

Gruppe der zertifizierten ReferentInnen mit ihrem Dozenten (Foto: E. Lagoda)

Mit Abschluss der zweiten Fortbildung stehen in NRW seit dem 9. Mai. 2015 mit 17 weiteren nun 40 kirchliche Referentinnen und Referenten für Friedensbildung den Schulen und Jugendeinrichtungen zur Verfügung.
Sie hoffen darauf, dass ihr Angebot schon bald von den Schulen wahrgenommen wird und sie in die Klassen eingeladen werden. Denn auch die Schülerinnen und Schüler fragen sich angesichts der vielen Konflikte in der Welt „Wie krieg’ ich Frieden?“ Ermöglicht wird der Besuch durch den Erlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung in NRW, vom 29.11.2011, Organisationen der Friedensbewegung am Unterricht zu beteiligen.
Im Ringen um eine Antwort auf die Frage, was für ein friedlicheres Zusammenleben der Menschen auf dieser Erde getan werden kann, haben sich die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Kurses zur Referentin/ zum Referenten für Friedensbildung an Schulen und in Jugendeinrichtungen über einen Zeitraum von 8 Monaten fortgebildet. Jetzt konnten sie ihr Zertifikat aus den Händen von OKR Klaus Eberl, EKiR, und des leitenden Dozenten der Fortbildung, Pfr. Bernhard Laß, Pädagogisches Institut der EKvW - Villigst, im
Haus der Begegnung in Bonn-Bad Godesberg, entgegen nehmen. (zum Artikel)

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FRIEDEN LERNEN? PERSPEKTIVEN EINER FRIEDENSBILDUNG IM 21. JAHRHUNDERT

Einladung zur 1. bundesweiten Konferenz zur Friedensbildung
15. - 17. OKTOBER 2015
UNIVERSITÄT KOBLENZ-LANDAU, CAMPUS KOBLENZ
EINE KONFERENZ ZUR PERSPEKTIVE VON FRIEDENSBILDUNG AN SCHULEN

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Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat zum „Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung“ (15. Mai) die Bedeutung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung betont.

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Die große Transformation – Schwerter zu Pflugscharen, Micha 4,1-4,

Predigt von Pfrn. Annette Muhr-Nelson, ehemalige Friedensbeauftragte der EKvW, am 8. Mai 2015, in der Reinoldikirche Dortmund

Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten, nicht den Krieg. Und Frieden schaffen ist mit Mühe und Arbeit verbunden. (zur Predigt)

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8. Mai 1945 – 8. Mai 2015 70 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges

Erinnern - Mahnen - Danken - Arbeiten für den Frieden

Eine Handreichung für Gottesdienst, Schule und Gemeinde

Eine Materialsammlung für Gottesdienst, Schule und Gemeinde

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„... dem Frieden der Welt zu dienen“ - ein vorläufiges Resümee

Die Evangelischen Akademien in Deutschland (EAD) haben mit einem längerfristig angelegten Diskursprojekt versucht auf das politischen Vorhaben, die Aufgabe, die Rolle Deutschlands in Europa und der Welt neu zu definieren und die fehlende Verständigung über Ziele und Mittel deutscher Außenpolitik und die Diskrepanz zwischen den Vorstellungen, die sich einerseits auf Peacebuilding und zivilen Aufbau beschränken, andererseits die Realität von Militäreinsätzen im Blick haben, zu reagieren.

Dabei waren drei Zielsetzungen leitend: Evaluation, Ethische Reflexion und Unterstützung der Policy-Entwicklung.

In unterschiedlichen öffentlichen und geschlossenen Veranstaltungsformaten (Diskurstagungen, Workshops mit geladener Fachöffentlichkeit, Abendforen für ein breit interessiertes Publikum sowie „Kamingespräche Friedens- und Sicherheitspolitik“ zwischen Spitzenvertretern aus Kirche und Politik) konnten sowohl die friedensethischen Diskurse innerhalb der Kirchen als auch die außen- und sicherheitspolitischen Debatten systematisch angegangen und auf einander bezogen werden.

Nach nunmehr fast dreijähriger Laufzeit des Diskursprojekts lässt sich ein vorläufiges Resümee ziehen, das in einer Broschüre festgehalten wurde.

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Am Ostermontag demonstrierten nochmals Tausende für den Frieden - Rund 10.000 Menschen bei diesjährigen Ostermärschen

Unter dem Motto "Die Waffen nieder!" haben etwa 1.000 Menschen beim traditionellen Berliner Ostermarsch für Frieden und Abrüstung demonstriert. epd-bild / Rolf Zöllner

 

Dortmund (epd). An den bundesweiten Ostermärschen haben sich in diesen Jahr wieder mehrere Tausend Menschen beteiligt. Nach Schätzungen von Veranstaltern waren es in diesesm Jahr rund 10.000 Menschen. (zum Artikel)

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Die Freiwilligenbörse für die Hosentasche - Evangelische Plattform "Ein-jahr-freiwillig.de" startet

Menschen, die Zeit und Arbeitskraft für soziale Projekte einsetzen wollen, finden nun eine Anlaufstelle. Evangelische Träger bieten auf ein-jahr-freiwillig.de Stellen für Freiwilligendienst an.

ein-jahr-freiwillig.de ist auf die mobile Nutzung hin optimiert. Unser Angebot kann unterwegs, etwa auf dem Schulhof, mit dem Smartphone genutzt werden. Es gibt eine Gratis-App für iPhones und Android-Smartphones, einen Facebook- und einen Youtube-Kanal. Ein-jahr-freiwillig.de ist die erste Freiwilligenbörse für die Hosentasche.

ein-jahr-freiwillig.de bietet im Moment 11.000 Stellen. Von Albanien bis Vietnam werden auf allen Kontinenten Einsatzstellen angeboten. (zum Artikel)

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„Der Soldat am Lehrerpult? – Bundeswehr in der Schule“ - Das Konzept der Bundeswehr unter der kritischen Lupe der Pädagogik

Politische Bildung oder politische Öffentlichkeitsarbeit?

Das Konzept der Bundeswehr unter der kritischen Lupe der Pädagogik

Vortrag von Prof. Dirk Lange (Universität Hannover)

Jugendoffiziere haben seit der Gründungsphase eine wichtige Funktion für die Bundeswehr. Sie beeinflussen das Bild der Armee in der Öffentlichkeit. 

... mit Abschaffung der Wehrpflicht ist die Bundeswehr stärker denn je auf die Kontaktpflege zu jungen Menschen angewiesen. Aus der Perspektive der Bundeswehr ist vor diesem Hintergrund nachvollziehbar, dass Jugendoffiziere vermehrt an allgemeinbildenden Schulen eingesetzt werden.

Inzwischen hat die Bundeswehr mit acht Landesregierungen Kooperationsvereinbarungen geschlossen, die den Zugang von Jugendoffizieren in die Schulen erleichtern sollen. Die Arbeit der Jugendoffiziere wird dabei als sinnvoller Beitrag zur politischen Bildung in der Schule begriffen. ... Aber kann die Bundeswehr tatsächlich beanspruchen, politische Bildung an Schulen zu betreiben? (zum Vortrag)

Dazu auch: KONFRONTATION JA – ÜBERWÄLTIGUNG NEIN
Zur Rolle der Bundeswehr im Rahmen schulischer politischer Bildung in Mecklenburg-Vorpommern
Dr. Gudrun Heinrich (zum Vortrag)

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Weltweite Waffenexporte weiter gestiegen

Stockholm (epd). Der weltweite Export von Rüstungsgütern ist laut einer Studie weiter angestiegen. Zwischen 2010 und 2014 seien 16 Prozent mehr Waffen ausgeführt worden als in den fünf Jahren davor, erklärte das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in einem am 16. März veröffentlichten Bericht. Demnach bleiben die USA der größte Waffenexporteur, gefolgt von Russland, China, Deutschland und Frankreich. Laut Sipri hat China Deutschland von der Liste der drei größten Waffenexporteure der Welt verdrängt. (zum Artikel)

siehe auch ergänzend als Hintergrundsinformation:

Rüstungsexportbericht 2014

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Weltkirchenrat: Friedliche Lösung des Nahost- Konflikts gefordert

Jerusalem/Genf (epd). Zum Abschluss politischer und religiöser Gespräche in Israel und den Palästinensergebieten hat eine Delegation des Weltkirchenrates eine friedliche Lösung des Nahost-Konflikts angemahnt. Frieden könne nur miteinander und nicht gegeneinander erreicht werden, sagte der Generalsekretär der Ökumene-Organisation, Olav Fykse Tveit, am 12. März in Jerusalem. (zum Artikel)

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Kommission „Europäische Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr“ am IFSH

Positionspapier aus der Kommission

Ost-West-Beziehungen: Vertrauensbildung ist notwendig

1. Beobachtungen zur Lage

Die Bilder friedlicher Demonstranten, die auf dem Majdan gegen das Regime des Viktor Janukowitsch und für eine Perspektive der Ukraine in der Europäischen Union (EU) protestierten, wirken mittlerweile wie aus einer anderen Epoche. Dabei sind sie nur etwas mehr als ein Jahr alt. Nahezu in Echtzeit ließ sich die Eskalation in der Ukraine bis in einen blutigen Krieg verfolgen. Anstatt dem Land bei der Bewältigung seiner Krise koordinierte Hilfe anzubieten, trugen sämtliche externen Mächte – die EU und die USA ebenso wie Russland – mit ihren gegenläufigen ordnungs-politischen Forderungen zur Verschärfung der Lage bei. Mehr noch: Der Konflikt zwischen dem Westen und Russland, der seit Ende der Blockkonfrontation weitgehend im Verborgenen geschwelt hatte, brach in aller Schärfe auf.

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Solidarität mit koptischen Christen

PM  13/2015, 25.02.15, Kategorie: Aktuelle Nachrichten, Landeskirche

Gerhard Duncker: Wir müssen uns der Verantwortung stellen

Im Kloster Brenkhausen: Kirchenrat Gerhard Duncker (4. v.l.) brachte gegenüber dem koptischen Bischof Anba Damian (Mitte) seine Anteilnahme zum Ausdruck. Foto: NW/Pförtner

WESTFALEN/HÖXTER -  Nach den Morden an 21 ägyptischen Christen in Libyen durch die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ hat Kirchenrat Gerhard Duncker (Bielefeld) seine Teilnahme und die Solidarität der Evangelischen Kirche von Westfalen zum Ausdruck gebracht.

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Rote Hände als Protest gegen Kindersoldaten

In der Pause sammelten die Schüler rote Handabdrücke mit Protesten wie „Keine Waffen in Kinderhände“ oder „Kinder sind keine Soldaten“. Auch Schulleiter Ulrich Vielhauer, Pfr. Bernhard Laß, Dozent am PI-Villigst und MdB Dagmar Freitag Foto: Ralf Engel

Hemer. Blutrot sind die Hände, und die Farbe hat Spuren hinterlassen: Hunderte Handabdrücke von Schülern und Lehrern des Woeste-Gymnasiums sind auf dem Weg in die Bundeshauptstadt. Prominenter Postbote ist die Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag, die am gestrigen „Red Hand Day“ an der Schule zu Gast war und sich dadurch dem bundesweiten Protest gegen Kindersoldaten anschloss.(zum Artikel)

Friedensarbeit in der Kirchen stärken EKD-Konferenz tagte in Schwerte zum Thema «In der noch nicht erlösten Welt für Recht und Frieden zu sorgen»

Die Taube ist Symbol des Friedens. Foto: iStockphoto.com/Irochka

SCHWERTE - Die evangelische Konferenz für Friedensarbeit hat sich für eine stärkere Verankerung der Friedensarbeit in der Kirche ausgesprochen. Friedenstheologische Fragen müssten wieder stärker in den Gemeinden, in den Landeskirchen und auch im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) behandelt werden, forderte der EKD-Friedensbeauftragte der EKD, Renke Brahms, am Dienstag in Schwerte. Zugleich müsse die Friedensethik auch geerdet und an die Gemeinden angebunden werden.(zum Artikel)

Wenige freie Plätze: Internationaler freiwilliger Friedensdienst in Italien / auf Sizilien

Für interessierte junge Männer und Frauen im Alter von 18 - 25 besteht die Möglichkeit im Rahmen des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes für mindestens ein Jahr nach Italien / Sizilien als Freiwillige/r in Einrichtungen der Waldenserkirche zu gehen. 

Friedensgebete und Solidaritätskundgebungen

Zehntausende protestieren gegen "Pegida"  15. Januar 2015

Zehntausende Menschen haben am Montagabend in zahlreichen deutschen Städten der Opfer der Pariser Anschläge gedacht und für ein friedliches Zusammenleben demonstriert. Zu den Veranstaltungen hatten Kirchen, Parteien und gesellschaftliche Initiativen aufgerufen.  

EKD bekundet Solidarität mit Terror-Opfern

Friedensappell bei Mahnwache: „Echter Glaube führt zum Frieden“

 

Rüstungsexportbericht 2014

Berlin, 08.12.2014 - Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) legt zum achtzehnten Mal seit 1997 einen Rüstungsexportbericht vor. Er stellt öffentlich verfügbare Informationen über die deutschen Ausfuhren von Kriegswaffen und Rüstungsgütern zusammen und bewertet die Rüstungsexportpolitik im Zusammenhang der Friedens-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik.

Downloads:

Rüstungsexportbericht, Statement Jüsten v. 2013, Bericht, Statement Dutzmann v.2014, Statement Grebe, Pressemitteilung.

Kirchen kritisieren Rüstungsexporte in Konfliktgebiete

"Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!" - UKRAINE-KRISE

Mehr als 60 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien warnen
in einem Aufruf eindringlich vor einem Krieg mit Russland und fordern eine neue
Entspannungspolitik für Europa. Ihren Appell richten sie an die Bundesregierung, die
Bundestagsabgeordneten und die Medien. zum Artikel

Bundestag beschließt mehr Geld für den Zivilen Friedensdienst

Pressemitteilung

forumZFD begrüßt Ausbau des Zivilen Friedensdienstes als dringend notwendige Investition in zivile Krisenprävention

Köln, 28.11.2015. Das forumZFD begrüßt den schrittweisen Ausbau des Zivilen Friedensdienstes, den der Bundestag mit dem Bundeshaushalt 2015 am heutigen Freitag beschlossen hat. Die Regierungsparteien halten damit ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag, den Zivilen Friedensdienst (ZFD) in dieser Legislaturperiode zu stärken. Im Jahr 2014 wuchs der Etat bereits um fünf Millionen Euro auf aktuell 34 Mio. Euro, im heute beschlossenen Bundeshaushalt 2015 legt die Koalition weitere fünf Mio. Euro drauf.

Weiterlesen auf www.forumZFD.de

Gewaltfreiheit als Prima Ratio

Eine Argumentationshilfe, aus der Perspektive christlicher Friedensethik
zum IS-Terror im Nordirak und Syrien, hier zum Download verfügbar.

Die Argumentationshilfe, hat der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, an alle Kirchengemeinden und Kirchenkreise im Rheinland versandt.

Auf diesem Link zum Präsesblock besteht die Möglichkeit der Diskussion.

Bundeswehr raus aus Schulen und Unterricht - Kooperationsvereinbarung ersatzlos kündigen

Beschluss der Vollversammlung des Landesjugendrings NRW am 28.10.2014 in Köln

Der Landesjugendring NRW fordert die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen auf, die Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr aufzulösen und die Zusammenarbeit zu beenden! (Download)

Herausforderungen für eine europäische Friedenskultur heute

Vortrag von Annette Muhr-Nelson, Friedensbeauftragte der EKvW, auf der Begegnungstagung des Polnischen Ökumenischen Rates und der Ev. Kirche von Westfalen, 27.-30.10.2014, in Villigst.

Positionsbestimmung zur Situation im Irak

Eine Analyse von Uwe Trittmann, Evangelische Akademie Villigst, vom 15.09.2014!

Aufruf an alle Evangelischen und Protestantischen Kirchen und Organisationen weltweit

Der „Höchste Rat der Evangelischen Gemeinden in Syrien und im Libanon“ hat Ende August einen Aufruf an alle evangelischen Kirchen weltweit gesandt, in dem er unter anderem dafür plädiert, der „Lieferung von Geldern und Waffen an die „takfiri“ und anderen radikalen Gruppen Einhalt zu gebieten“ und statt dessen eine Langzeitstrategie zu entwickeln, um das Morden und die Vertreibung von Menschen im Nahen Osten zu stoppen.

AGDF appelliert an Kirchen und Politik sich für gewaltfreie Konfliktlösungen einzusetzen

Die Aktionsgemeinschaft Dienste für den Frieden (evangelisch verankert · fachlich qualifiziert · politisch initiativ), hat auf ihrer Mitgliederversammlung eine Resolution beschlossen, die sich der Tendenz einer steigenden Akzeptanz von militärischen Lösungen entgegenstellt. (Download)

Friedensbildung für Kinder und Jugendliche stärken

Die Vorstände der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) fordern eine Stärkung der friedenspolitischen Bildung und kritisieren die Werbung der Bundeswehr bei Kindern und Jugendlichen.
Anlässlich des neuen Schuljahres weisen sie darauf hin, dass Frieden explizit Bestandteil des Schulunterrichtes sein muss. Die derzeitigen kriegerischen Konflikte beschäftigen Schülerinnen und Schüler. (zur Erklärung)

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Ukraine-Dossier

Neues Ukraine-Dossier, hg. von der "Kooperation fuer den Frieden" - Vorschlaege/Road Map fuer eine zivile Konfliktloesung

Der Ukraine-Konflikt – Kooperation statt Konfrontation

Vorgelegt von Andreas Buro und Karl Grobe mit Zuarbeit von Clemens Ronnefeldt

Der Ukraine-Konflikt, der noch vor drei Jahren kaum vorstellbar war, birgt gefährliches Eskalationspotential in sich. Das Dossier der Kooperation für den Frieden hat zum Ziel, die Möglichkeiten einer Deeskalation darzustellen und damit einen Weg vorzuzeichnen, der Konfrontation zu Kooperation werden lässt. (mehr)

 

Desmond Tutu: Mein Appell an das Volk Israels: Befreit euch, indem ihr Palästina befreit

Erzbischof Emeritus Desmond Tutu ruft in einem exklusiven Artikel für Haaretz zu einem globalen Boykott Israels auf und drängt Israelis und Palästinenser, jenseits ihrer Staatsführer nach einer nachhaltigen Lösung der Krise im Heiligen Land zu suchen. (zum Artikel)

Irak: UNO muss Verantwortung wahrnehmen

 

Friedensbeauftragte Muhr-Nelson: Alle Möglichkeiten humanitärer Hilfe ausschöpfen

WESTFALEN-  Für die Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Muhr-Nelson, sind die Möglichkeiten humanitärer Hilfe im Irak „bei weitem noch nicht ausgeschöpft“. In einem Gebetsaufruf an die westfälischen Kirchengemeinden erklärte die Superintendentin des Kirchenkreises Unna, jetzt sei dringend Nothilfe für die Kriegsopfer gefordert. In einem nächsten Schritt müsse dann gemeinsam mit den Vereinten Nationen ein „Konzept der Schutzverantwortung“ entwickelt werden....

(zum Artikel)

http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/irak-uno-muss-verantwortung-wahrnehmen.html

Vorrang für Zivil in internationalen Friedensmissionen

EKD-Friedensbeauftrager: Gustav Heinemann ist immer noch hochaktuell

EKD-Friedensbeauftrager: 

Gustav Heinemann ist immer noch hochaktuell

„Der Frieden ist der Ernstfall, in dem wir alle uns zu bewähren haben.“ Es war der damalige Bundespräsident Gustav Heinemann, der in seiner Antrittsrede am 1. Juli 1969 die Verpflichtung zum Frieden in den Mittelpunkt stellte. „Die Worte von Gustav Heinemann sind auch nach 45 Jahren immer noch hochaktuell und haben nichts von ihrer Bedeutung verloren“, unterstreicht der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms. Und er betont weiter: „Das, was Bundespräsident Heinemann damals gesagt hat, muss auch heute Richtschnur in der Außen- und Sicherheitspolitik sein.“ (zum gesamten Artikel)

Der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Renke Brahms, hat zum „Tag des Peacekeepers“ die Arbeit von Menschen in internationalen Friedensmissionen gewürdigt. (zum Artikel)

Kirche verlangt »Friedenstruppe« in der Größe der Bundeswehr

Bremen (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat sich für ein »stehendes Heer« deutscher Friedensfachleute ausgesprochen. »Wir leisten uns die Bundeswehr, wir müssten uns angesichts der Konflikte in vielen Regionen der Welt auch ein Heer von zivilen Akteuren in der Größe der Bundeswehr leisten«, sagte der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms am 4. Juni in Bremen. Die Bundeswehr umfasst knapp 200.000 Soldaten, knapp 5.000 befinden sich derzeit im Auslandseinsatz.

Brahms äußerte sich bei einer Diskussion über Friedensförderung in Krisenregionen.

Der Afghanistan-Experte Winfried Nachtwei (Grüne) wies auf den international wachsenden Bedarf an Zivilexperten etwa für Verwaltungsaufbau, Förderung der Zivilgesellschaft und Polizeiaufbau hin. »Deutsche Fachleute haben hier einen guten Ruf«, betonte der ehemalige Bundestagsabgeordnete. »Sie sind international besonders gefragt, stehen aber in zu geringem Umfang zur Verfügung«, sagte Nachtwei. »Für einen rechtsstaatlichen Aufbau brauchen wir schneller und auf die Dauer verfügbare Kräfte.«

Nachtwei und Brahms kritisierten, Journalisten in Konfliktregionen seien zu stark auf Militär und Gewalt konzentriert. Über die Fortschritte ziviler Projekte werde kaum berichtet: »Kein Anschlag, keine Nachricht«, sagte Nachtwei. So sei vor kurzem das wiederaufgebaute und erweiterte Balkh-Provinz-Hospital in Masar-i-Sharif als zentrales Krankenhaus in Nordafghanistan eröffnet worden. In Deutschland habe es keinerlei Resonanz gegeben. »Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald, der wächst«, sagte Nachtwei.

epd-Wochenspiegel | AUSGABE WEST Nr. 24_2014 Seite _8

Materialien für die Friedensbildung siehe Spalte linke Seite

Referentinnen und Referenten für Friedensbildung

in Kooperation der drei EV. Landeskirchen in NRW

Wir kommen zu Ihnen in die Schule oder Jugendeinrichtung! Laden Sie uns ein!

Referentinnen und Referenten in der Region Westfalen

Referentinnen und Referenten in der Region Rheinland

EIN ANGEBOT FÜR SCHULE UND JUGENDEINRICHTUNGEN

Friedensbeauftragte der EKvW

Superintendentin Meike Friedrich

An der Apostelkirche 3
48143  Münster
Tel.: 0251 510 28 200
meike.friedrich(at)ev-kirchenkreis-muenster(dot)de

Fachbereich Frieden im IKG

Arbeitsstelle KDV und Friedensdienste im IKG der EKvW

Materialien: Bittgottesdienst für den Frieden - Friedensdekade 2015

Freiwilligenbörse für die Hosentasche

Menschen, die Zeit und Arbeitskraft für soziale Projekte einsetzen wollen, finden nun eine Anlaufstelle.

Evangelische Träger bieten auf ein-jahr-freiwillig.de Stellen für Freiwilligendienst an. (zum Artikel)

ein-jahr-freiwillig.de und Gratis-App für iPhones und Android-Smartphones

Frieden-fragen.de

Frieden-fragen.de ist ein Internet-Angebot für Kinder, Eltern und ErzieherInnen das zu Fragen von Krieg und Frieden, Streit und Gewalt  informiert und einen Austausch zu diesem Themenbereich ermöglicht. 

KIRCHE DES GERECHTEN FRIEDENS WERDEN

Friedensethik-Beschluss der Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden

Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens (Lk 1,79)
– nicht mehr nur ein Diskussionsbeitrag aus der Evangelischen Landeskirche in Baden

Rüstungsexporte

Informationskarte über Rüstungsexporte, internationale Konflikte, Menschenrechtssituation usw. weltweit des BICC - Bonn International Center for Conversion.

Gewaltfrei – Militäreinsätze?

Herausforderungen der Friedensbewegung angesichts aktueller Entwicklungen: IS – Ukraine – Syrien – Gaza …“.  

Ein Beitrag für die Diözesanversammlung von Pax Christi Augsburg am 18.10.2014
Gewaltfrei sprachfähig werden trotz Chaos: Analyse, Befunde, Was ist neu?,
Folgerungen. Versuch einer unvollständigen Übersicht (Stand 8.10.2014) von Ulrich Frey

Friedensbildung an Schulen im PI

Online-Ausstellung "Widerstand!?

"Widerstand!? Evangelische Christinnen und Christen im Nationalsozialismus" dokumentiert anhand zahlreicher Quellen das widerständige Verhalten von Christinnen und Christen unter der NS-Diktatur in all seinen Ambivalenzen.

 
 
 
 
Wie krieg ich Frieden
 

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