Evangelische Kirche von Westfalen

Evangelisch in Westfalen: Glauben aus gutem Grund.

Friedensethische und friedenspolitische Herausforderungen für die kirchliche Friedensarbeit

In ihrem Friedenszeugnis wie in ihrer Friedensarbeit orientieren sich die Kirchen am Leitbild des Gerechten Friedens: Wer aus dem Frieden Gottes lebt, tritt für den Frieden in der Welt ein. Das christliche Friedenszeugnis konkretisiert sich in Verkündigung und Gottesdienst, in Bildung und Erziehung, im Eintreten für das Grundrecht der Gewissensfreiheit, für Versöhnung statt Vergeltung und für einen gerechten Frieden als Leitbild einer kooperativen Weltordnung (Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (2007), Aus Gottes Frieden leben - für gerechten Frieden sorgen. Eine Denkschrift des Rates der EKD, Gütersloh, S. 124).

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW):

  • erklärt den Einsatz für Frieden und die gewaltfreie Konflikttransformation zum Wesen ihres Kircheseins und beschreibt dies als Kernaufgabe kirchlichen Handelns;
  • hat in einem eigenen Leitfaden für nachhaltige Geldanlagen in kirchlichen Haushalten wirtschaftliche Aktivitäten mit Unternehmen/Banken, die Rüstungsgüter herstellen bzw. Fonds von Rüstungsunternehmen anbieten zum Ausschlusskriterium deklariert;
  • setzt sich in konkreten Projekten in ihren internationalen (ökumenischen) Partnerschaften für Demokratieförderung, Achtung der Menschenrechte und für die Überwindung von Not und Gewalt ein;
  • initiiert und befördert den Diskurs in Kirche und Gesellschaft zu friedens- und sicherheitspolitischen Themen und Fragestellungen.

Friedensbeauftragte der EKvW

Friedensbeauftragte

Superintendentin Meike Friedrich, Münster


Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW

Fachbereich Frieden im IKG

Uwe Trittmann
02304/755 326
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Arbeitsstelle KDV und Friedensdienste im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen

Wolfgang Overkamp
02573/938 623
Email schreiben

Friedensbildung an Schulen im PI