Krieg und Frieden

Das Thema Krieg und Frieden ist allgegenwärtig innerhalb der politischen und gesellschaftlichen Diskussion. In diesem Zusammenhang sind fundierte empirische Kenntnisse eine wichtige Voraussetzung, um zielführende Diskussionen zu initiieren und auf eine begründete Basis zu stellen. Besonders bei Schülern und Studenten aber auch anderen politisch interessierten Bürgern wird ein breiter und anschaulicher Zugang zu wichtigen Daten und Fakten zu Krieg und Frieden die eigene Reflexion politischer Handlungsoptionen fördern.

Das „Informationsportal Krieg und Frieden“ möchte diesen Zugang bieten. Es stellt dazu in verschiedenen thematischen Modulen jeweils Grundinformationen als interaktive Karten, Infografiken und bedarfsgerechte, zielgruppenbezogene Texte bereit. Derzeit sind sechs Module realisiert: "Krieg und Gewalt", "Frieden und Demobilisierung", "Militärische Kapazitäten und Mittel“, "Rohstoffe und Konflikte", "Konventionelle Waffen" sowie "Massenvernichtungswaffen". Weitere Module werden derzeit erarbeitet und in den nächsten Monaten bereitgestellt. Ausgewählte Daten und Informationen verschiedener Module sind im Kartenelement kombinierbar, so dass inhaltliche Überschneidungen entstehen und ein erhöhter Informationsgehalt gewonnen werden kann.

Innerstaatliche Konflikte

Seit Mitte der 1990er Jahre eskalieren weltweit mehr und mehr innerstaatliche Konflikte – mit fatalen Folgen für die Bevölkerung der betroffenen Regionen. Hunger, Vertreibung und Völkermord sind ständige Begleiter dieser neuen Kriege. Zwar ist es in den vergangenen Jahren auch gelungen, eine Reihe dieser Auseinandersetzungen zu beenden. Ein wirklicher, tragfähiger Frieden wurde aber nur in wenigen Fällen erreicht, weil häufig wichtige Konfliktursachen bestehen bleiben. Innerstaatliche Konflikte verursachen Probleme, die die Staatengemeinschaft auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stark in Anspruch nehmen werden: Zerfallende Staaten, Privatisierung von Gewalt, Kriegsökonomien, die Verbreitung von Waffen, transnationaler Terrorismus und organisierte Kriminalität.

 

Friedenskonsolidierung - Leistungen und Defizite

Wenn gewaltsame Konflikte beendet sind, stehen Staaten vor neuen Herausforderungen: Können demokratische Systeme etabliert und Korruptionsstrukturen zerstört werden? Kann die Vergangenheit aufgearbeitet werden? Können sich Bevölkerungsgruppen versöhnen? Nur mit Geduld kann ein Problemlösungsprozess und ein dauerhafter Frieden erreicht werden.

Ideologie und Konflikt von Nicolas Schwank 23.6.2014

Ideologie- und Systemveränderung sind derzeit die häufigsten Konfliktgegenstände in innerstaatlichen Gewaltkonflikten. Ideologie umfasst dabei eine große Spannbreite unterschiedlicher werte- und identitätsstiftender Gedankensysteme. Die Instrumentalisierung von Ideologie kann für Rebellenführer große Vorteile haben. Ideologie kann aber auch gewaltvermindernd wirken.

100 Jahre Beginn des Ersten Weltkriegs

Schriftenreihe (Bd. 1351)    100 Jahre Beginn des Ersten Weltkriegs

Vor hundert Jahren, am 28. Juli 1914, begann der Erste Weltkrieg. Die Edition versammelt 22 Texte zum Ersten Weltkrieg und zur unmittelbaren Vorkriegszeit, die 2013 und 2014 in "Aus Politik und Zeitgeschichte" erschienen oder im Deutschlandfunk in der Reihe "Wegmarken" als Radioessays gesendet worden sind. Mit Beiträgen von Aleida Assmann, Christopher Clark, Gerd Krumeich, Annika Mombauer u.a.m.

Nur als E-Book herausgegeben.

 
 
 
 
Bundeszentrale für politische Bildung
 

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