Materialsammlung: Erinnern an den Ersten Weltkrieg

„Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“. Das Bibelwort in Lukas 1,79 wollte vor hundert Jahren kaum jemand hören. „Erinnern an den Ersten Weltkrieg“. Die Sammlung bietet Hintergrundwissen, Impulse und Bausteine für eine Gedenkfeier. (Zum Material)

Online-Ausstellung: "Widerstand!? Evangelische Christinnen und Christen im Nationalsozialismus"

Zur Wiederkehr des 70. Jahrestages des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler möchten wir Sie auf die virtuelle Ausstellung der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte der EKD aufmerksam machen.

Die Online-Ausstellung "Widerstand!? Evangelische Christinnen und Christen im Nationalsozialismus" (de.evangelischer-widerstand.de) dokumentiert anhand zahlreicher Quellen das widerständige Verhalten von Christinnen und Christen unter der NS-Diktatur in all seinen Ambivalenzen.

Karte mit Informationen zu widerständigen ChristInnen in den Regionen:
de.evangelischer-widerstand.de

Erster Weltkrieg - EKD stellt Materialsammlung online - s.u.

Hannover (epd). Zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg, der vor 100 Jahren begann, bietet die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) eine Reihe von Online-Materialien.

Darunter sind eine Predigt, liturgische Bausteine für einen Gottesdienst oder eine Andacht sowie Hinweise zum Umgang mit Gefallenendenkmälern, wie die EKD in Hannover mitteilte. Auch Bild- und Tonmaterial, ein Ankündigungsplakat für Gedenkfeiern und Literaturhinweise sind im Angebot. In der Sammlung werden zudem Fragen zur Rolle der Kirchen im Ersten Weltkrieg beantwortet.

Im Geleitwort schreibt der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider, gerade in den Kirchen müsse an den Beginn des Krieges »als tiefen und verheerenden Einschnitt in die europäische Geschichte und die Seele der Menschen« erinnert werden. Auch die Christen hätten damals Schuld auf sich geladen, »haben sich vom Kriegstaumel mitreißen lassen, haben ihn sogar angefacht«.

Seither hätten die europäischen Kirchen aber dazugelernt; sie sprächen nicht mehr von scheinbar gerechten Kriegen, sondern stünden für einen »gerechten Frieden«.

Der Erste Weltkrieg begann am 28. Juli 1914 mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien. Der vierjährige Militärkonflikt zwischen Deutschland und Österreich auf der einen sowie Großbritannien, Frankreich und Russland auf der anderen Seite kostete rund 17 Millionen Menschen das Leben. Der Weltkrieg endete im November 1918 mit der deutsch-österreichischen Kapitulation.

epd-Wochenspiegel | AUSGABE WEST Nr. 24_2014 Seite _8

 
 
 
 
EKD - EKVW
 

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